Vom Untergang der Unikliniken
11. November 2009 | Von Redaktion | Kategorie: Allgemein, GesundheitswesenDie Umstellung der Abrechnungen an den Krankenhäusern von Tagespflegesätzen auf sogenannte „Diagnosis-Related Groups“ (Diagnosebezogene Fallgruppen) hat dafür gesorgt, dass ein Krankenhaus der Krankenkasse nur eine Durchschnittsgebühr für eine bestimmte Diagnose und die dafür vorgesehene Behandlung in Rechnung stellen kann. Dieses ursprünglich zur Messung der Leistung und Qualität entwickelte System wurde erstmals 1983 zur Vergütung im Medicare-Programm in den USA eingesetzt.
Das in Deutschland unter dem Namen G-DRG (German-DRG) eingeführte System ist seit 2004 für alle Krankenhäuser Pflicht. Das System kennt nicht das als medizinisch und pflegerisch Notwendige, sondern nur die für den jeweiligen Fall errechten Durchschnittskosten.
Insbesondere Universitätskliniken wie die in Kiel leiden unter diesem System. Dazu ein Artikel unter
http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/
Doc~EBC014B97D01244E0B7A666BFE69CE41A~ATpl~Ecommon~Scontent.html