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	<title>Direkte Demokratie Kiel &#187; Stadtentwicklung</title>
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	<description>Freie Fraktion im Kieler Rat</description>
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		<title>Die &#8220;Marke Kiel&#8221; in China</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 06:07:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[AUSDRUCK DER NEUEN STADTPOLTIK
Albigs Chinareise ist  ein Beleg für den Wandel vom sozialstaatlichen Sozialpolitikkonzept  zum Unternehmen Stadt. Der Wandel  hin zur Unternehmerischen Stadt brachte eine Verschiebung der städtischen Kernaufgaben mit sich. Weg von der sozialstaatlichen Verwaltung &#8211; hin zum betriebswirtschaftlichen Management (von government zu governance). Dieser Prozess wurde bundespolitisch auch von den Parteien getragen, die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>AUSDRUCK DER NEUEN STADTPOLTIK</p>
<p>Albigs Chinareise ist  ein Beleg für den Wandel vom sozialstaatlichen Sozialpolitikkonzept  zum Unternehmen Stadt. Der Wandel  hin zur Unternehmerischen Stadt brachte eine Verschiebung der städtischen Kernaufgaben mit sich. Weg von der sozialstaatlichen Verwaltung &#8211; hin zum betriebswirtschaftlichen Management (von government zu governance). Dieser Prozess wurde bundespolitisch auch von den Parteien getragen, die sich jetzt auf kommunaler Ebene über die Folgen aufregen, die dazu führen, dass  OB Alibig  in China die &#8220;Marke Kiel&#8221; vertritt und seine städtische &#8220;Außenministerin&#8221;,  die Kiel-Marketing GmbH und die IHK ihn begleiten.  Ob allerdings etwas Zählbares außer der daraus resultierenden KN Präsenz des OBs für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt herauskommt ist mehr als zweifelhaft.</p>
<p>Löblich, dass FDP und Linke in diesem Zusammenhang an die Menschenrechtsverletzungen in China erinnern. Allerdings wird auch das erst glaubwürdig, wenn sich beide Parteien genauso vehement gegen die Menschenrechtsverletzungen in Kiel positionieren würden, denen täglich Kiels  arme Kinder ausgesetzt sind. Ihr Abstimmungsverhalten bei unserem Antrag zu einer Übergangsregelung für die Kita-Gebühren spricht dort eine deutlich andere Sprache. Denn außer unserer Kleinstfraktion stimmte keine andere Partei gegen die Beerdigung des Antrags mit der Überweisung in den Jugendausschuss.</p>
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		<title>&#8220;Kieler Rat stimmt zu: Bahn frei für Telekom-Ansiedlung&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 10:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man zur Melodie von &#8220;Yellow Submarine&#8221; anstimmt und &#8220;du bist nur noch Grundstückslieferant&#8221; singt, ist man von der Funktion, die das &#8220;Unternehmen Stadt Kiel&#8221; mit Vorstandschef Albig erfüllt nicht mehr weit entfernt.
Trotz hochtrabender Umschreibungen von &#8220;neuen Impulsen&#8221;, &#8220;Kai-City-Kiel&#8221; werden hier (auch bei der Telekom) schlecht bezahlte Arbeitsplätze in einem Call-Center gefeiert.
(Überschrift: Schlagzeile der KN [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man zur Melodie von &#8220;Yellow Submarine&#8221; anstimmt und &#8220;du bist nur noch Grundstückslieferant&#8221; singt, ist man von der Funktion, die das &#8220;Unternehmen Stadt Kiel&#8221; mit Vorstandschef Albig erfüllt nicht mehr weit entfernt.<br />
Trotz hochtrabender Umschreibungen von &#8220;neuen Impulsen&#8221;, &#8220;Kai-City-Kiel&#8221; werden hier (auch bei der Telekom) schlecht bezahlte Arbeitsplätze in einem Call-Center gefeiert.</p>
<p>(Überschrift: Schlagzeile der KN vom 18.02.2010)</p>
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		<title>Überkompensation als Marketingstrategie!?!</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 23:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Langhammer vom Institut für Weltwirtschaft hat mit seinen Aussagen zum Marketing der Stadt Kiel Widerspruch bei der Ratsmehrheit aus SPD/Grünen geerntet. OB Albig merkte in diesem Zusammenhang an &#8220;Wir freuen uns über jeden, der mit uns über unsere Stadt nachdenkt&#8221; (KN 15.01.2009).  Er wies in diesem Zusammenhang die Kritik Langhammers an der Stadtmarke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Langhammer vom Institut für Weltwirtschaft hat mit seinen Aussagen zum Marketing der Stadt Kiel Widerspruch bei der Ratsmehrheit aus SPD/Grünen geerntet. OB Albig merkte in diesem Zusammenhang an &#8220;Wir freuen uns über jeden, der mit uns über unsere Stadt nachdenkt&#8221; (KN 15.01.2009).  Er wies in diesem Zusammenhang die Kritik Langhammers an der Stadtmarke &#8220;KIEL.SAILING CITY&#8221; zurück und will deutlich machen, dass sich dahinter mehr verberge als nur das Segeln.</p>
<p>In der Tat.<br />
Schaut man auf die Webpräsenz von Stadtmarketing Kiel  mit ihrem Vorsitzenden OB Albig (http://www.stadtmarketing-kiel.de/Leitbild_69.html?calendar_id=3) stellt man erschreckt fest, dass Kiel trotz der &#8220;natürlichen Standortgunst der Solitärlage an der Ostsee&#8221; an einem ausgewachsenen Minderwertigkeitskomplex leidet.<br />
Die Stadtmarketing Kiel will laut ihres veröffentlichten Leitbildes  wörtlich „städtebauliche Defizite &#8230; durch innovative und attraktive Handlungsweisen  überkompensieren“.<br />
&#8220;Freudscher Verschreiber&#8221; oder nur Ausdruck von &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.? </p>
<p>Unter Überkompensation versteht man den Versuch eines Ausgleichs, der eine Größe anstrebt, die höher ist als die Differenz zum Normalzustand und damit weit über das Ziel hinausschießt.<br />
Der Begriff stammt aus der Tiefenpsychologie und wird dort als Reaktion auf einen  Minderwertigkeitskomplex beschrieben. Das Gefühl der Minderwertigkeit entsteht z.B. aus der Erkenntnis geistiger, sozialer oder charakterlicher Mängel. Die Reaktion darauf ist das Streben, die Mängel durch eine vermeindlich besonders große Leistung auszugleichen, um damit Stärke zu zeigen. Dieses als Überkompensation beschriebene Verhalten führt zu neurotischen Störungen und sozialer Rücksichtslosigkeit.</p>
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		<title>Neuausrichtung der Bäderlandschaft in Kiel</title>
		<link>http://www.dd-kiel.de/2009/12/neuausrichtung-der-baderlandschaft-in-kiel/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 17:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Ratsversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Rede von Ratsfrau Ingrid Zimmermann am 12.12.2009
Auf Grundlage der Beschlussvorlage sollen heute Fakten für ein Zentralbad und daraus resultierend gegen Lessinghalle, gegen Gaardener Schwimmhalle, gegen Katzheide, allgemein gegen jede dezentrale Lösung geschaffen werden.
Wenn es denn alle wollen.
Allerdings ist in dem gesamten Prozess zur Neuausrichtung der Bäderlandschaft die Bevölkerung und insbesondere Kinder und Jugendliche sowie verschiedene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rede von Ratsfrau Ingrid Zimmermann am 12.12.2009</p>
<p>Auf Grundlage der Beschlussvorlage sollen heute Fakten für ein Zentralbad und daraus resultierend gegen Lessinghalle, gegen Gaardener Schwimmhalle, gegen Katzheide, allgemein gegen jede dezentrale Lösung geschaffen werden.<br />
Wenn es denn alle wollen.</p>
<p>Allerdings ist in dem gesamten Prozess zur Neuausrichtung der Bäderlandschaft die Bevölkerung und insbesondere Kinder und Jugendliche sowie verschiedene Beiräte völlig unzureichend beteiligt gewesen.<br />
So entscheiden also maximal 58 Personen.<br />
Welche Basis gibt es für diese Entscheidung?<br />
<span id="more-119"></span><br />
1. Wir bekommen Zahlen zur Lessinghalle, die unter der Prämisse der „Attraktivierung“ entstanden sind.<br />
Der Verein zum Erhalt der Lessinghalle spricht von geschätzten 150.000 Euro für die Instandsetzung der technischen Anlagen um einen sicheren Schwimmbetrieb zu gewährleisten.<br />
Was würde also eine einfache Wiederinstandsetzung der Halle, wie sie ist, kosten?   <!--more--></p>
<p>2. Wir bekommen Zahlen zum Bau eines Kombibades in Katzheide,  das vor nicht ganz einem Jahr noch als Herzstück des neuen Sport- und Begegnungsparks gehandelt wurde.<br />
Je nach Hallenvariante sollen es 8-10 Mio sein. In Bottrop wurde für 5,7 Mio eine Schwimmhalle gebaut, die zudem im Vergleich zu deren altem Bad durch moderne und ökologische Anlagen 100.000 jährlich an Betriebs- und- Wartungskosten spart.</p>
<p>3. Wir bekommen keine Zahlen zur Schwimmhalle Gaarden.</p>
<p>4. Wir sagen eine Zahl, mit der ein Zentralbad an der Hörn gebaut werden könnte: 17 Mio plus X.<br />
X ergibt sich dann noch aus dem Verkauf des Grundstückes der Gaardener Schwimmhalle und aus Fördergeldern des Landes.</p>
<p>Schwerwiegend ist hier, dass die Stadt dankbar den dargebotenen (sogenannten) &#8220;goldenen Zügel&#8221; annimmt und die von dieser Entscheidung betroffenen Kinder in Gaarden mit der goldenen Peitsche aus Katzheide vertreibt  &#8211; daran ändern auch die Beteuerungen eines Erhalts &#8211; wenn sich denn ein Betreiber findet &#8211; oder als Sozialprojekt nichts.<br />
Die Stadt konterkariert damit ihr eigenes strategisches Ziel &#8220;die kinderfreundliche Stadt&#8221; und verhöhnt damit die betroffenen Kinder &#8211; es sei denn &#8220;armen Kinder&#8221; gehören gar nicht zur Zielgruppe dieser Marketingstrategie (nur für Besserverdienende?)<br />
Und ist es nicht ein Zeichen für eine lebenswerte Stadt, dass die Schwimmbäder gut zu erreichen sind. Dass die Preise auch für Menschen zu bezahlen sind die nicht so finanzstark sind wie andere.</p>
<p>Auf Grundlage des vorgelegten Zahlenmaterials wollen Sie heute also entscheiden und zudem ohne Kenntnis der wirklichen Interessen der Menschen dieser Stadt ?</p>
<p>In gewisser Weise spiegelt das Vorgehen im Zusammenhang mit  dem Zentralbad ein typisches Vorgehen vor dem Hintergrund der finanziellen Misere von Kommunen. Dankbar nimmt man dargebotene Gelder an um dann (auf kaltem Haushaltsweg) schnell alles in trockene Tücher  zu packen &#8211; danach ist man sogar bereit Alibiveranstaltungen zum Querschnittsthema Bürgerbeteiligung zu machen und so zu tun als ob man auch dem §47f mit einer Zukunftswerkstatt gerecht wird.<br />
Für alle, die sich beim §47f immer noch damit herausreden wollen, dass es sich um eine Soll Bestimmung im Sinne von Kann-man-machen-muss-man-aber-nicht handelt, sei hier deutlich darauf hingewiesen, dass der §47 f mit dem Gesetz zur Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung von Juni 2002 (GVOBl. Schl.-H. S. 126) dahingehend geändert wurde, dass jeweils das Wort &#8220;soll&#8221; durch das Wort &#8221; muss&#8221; ersetzt wurde.<br />
Seit der Fassung vom 28. Februar 2003 steht also unter §47f &#8220;Die Gemeinde MUSS&#8221;</p>
<p>Ich zitiere des weiteren hier nur einen Ausschnitt aus der Expertise des Wissenschaftlichen Dienstes der Landesregierung (L 203/226-16):<br />
&#8220;Die Verpflichtung (zur Beteiligung) besteht bereits dann, wenn Kinder- und Jugendinteressen lediglich &#8220;berührt&#8221; sind; als ausreichend gilt ein &#8220;Mitberühren&#8221;, um die Beteiligungspflicht auszulösen. Umfasst wird das gesamte Tätigwerden der Gemeinde, unabhängig davon, ob Selbstverwaltungsaufgaben oder Aufgaben zur Erfüllung nach Weisung betroffen sind.&#8221;</p>
<p>Und nicht nur die Kinder- und Jugendlichen, sondern jeder und jede hat einen unverkäuflichen Anspruch auf uneingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und auch auf Mitgestaltungsmöglichkeiten.</p>
<p>Die Beteiligung der Bevölkerung in der Bäderfrage müssen wir dringend nachholen &#8211; und zwar ergebnisoffen!</p>
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